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1 Jahr Mama-Sein

Vor kurzem hat Mara ihren ersten Geburtstag gefeiert. Kaum zu glauben wie schnell dieses erste Jahr an uns vorbei gerast ist. Rückschauend kann ich sagen, dass jeder der sagt, mit einem Kind ändere sich das halbe Leben, recht hat.

Ein Jahr voller Liebe, Freude, Lachen, aber auch ein Jahr mit einigen Momenten der Verzweiflung, Ängsten und Erschöpfung liegen hinter uns. Ich möchte in diesem Blogpost von ein paar Dingen berichten, die sich seit der Geburt unserer Tochter für uns verändert haben.

Als wir noch kinderlos waren, war speziell ich immer ein sehr organisierter, strukturierter Mensch. Mit Kind ist das nicht mehr möglich. Man muss sich erst ein Mal daran gewöhnen wie wenig planbar so ein Alltag mit keinem Baby ist. Ich hasste Unpünktlichkeit, nun weiß ich gar nicht wann ich das letzte Mal irgendwo pünktlich erschienen bin. :)

Ich war nie eine von den Tussis, die bergeweise Schminke im Gesicht hatten und nur aufgebrezelt das Auto tanken gefahren sind. Trotzdem gab es Dinge die mir immer wichtig waren. Meine Ohrringe haben immer, wirklich immer zu meinem Outfit gepasst. Ich hatte Unmengen Schuhe, die natürlich ebenfalls auf das Outfit abgestimmt waren. Ebenso meine Handtasche. Ja, was soll ich sagen…? Die Schuhe besitze ich natürlich immer noch, aber ich würde mal behaupten, dass mir 90 Prozent dieser nicht mehr passen. Auch meine Handtaschen, klar hab ich die noch, nutzen tu ich sie aber in den seltensten Fällen. Viel praktischer ist eben meine Wickeltasche. Das alles hat natürlich den Vorteil, die Qual der Wahl besteht nicht mehr. :) Vor der Schwangerschaft habe ich quasi nie Make-Up genutzt. Brauchte ich auch nicht. Meine Haut war ein Traum. Zu schätzen weiß ich das erst jetzt, jetzt wo sich in der Schwangerschaft durch die Hormone die Hautkrankheit Rosacea gebildet hat und recht wahrscheinlich nicht mehr verschwindet. Nun ist ohne Make-Up aus dem Haus gehen nicht mehr so einfach.

Es ist nicht so, dass vor Maras Geburt mein Leben traurig war oder ich nie Grund zum Lachen hatte. Wirklich nicht. Aber seit sie auf der Welt ist, schmerzt regelmäßig der Bauch und es fließen Tränen vor Lachen. Kleine Kinder können so so lustig sein.

Eine neue Liebe. Jeder Mensch weiß, wie es ist zu lieben. Man liebt seine Eltern, seine Geschwister, seinen Partner, seine Freunde. Aber die Liebe zum eigenen Kind ist noch eine ganz andere Nummer. Jede Mama weiß was ich meine. Diese eine bedingungslose, starke Liebe, die nur eine Mutter zu ihrem Kind entwickeln kann, ist etwas was ich mir nicht habe vorstellen können.

Das könnte ich noch beliebig weit fortsetzen. Es gibt noch etliche Veränderungen, die einem jeder vorher sagt, von denen man einfach weiß. Der Körper verändert sich, finanzielle Verhältnisse ändern sich, Flexibilität und Spontanität verändern sich.

Nun fängt für uns noch in dieser Woche die Eingewöhnung in die KiTa an. Auch hier werden sich wieder viele Dinge ändern. Die erste Lektion, die ich als Mama nun zu lernen habe, ist, ein Stück weit loszulassen und mein Kind in fremde Hände zu geben. Andererseits weiß ich, dass es für Mara Zeit ist. Auch für mich ist es Zeit wieder ein bisschen rauszukommen, unter Leute zu kommen (damit meine ich nicht Playdates der Kinder), wieder arbeiten zu gehen und mich intellektuell mehr zu fordern. Ich bin gespannt auf die nächste Zeit. Vielleicht gibt es im nächsten Jahr um die Zeit auch wieder einen Blogpost, über die Veränderungen im ersten Kindergartenjahr.

Was waren für euch einschneidende Veränderung mit der Geburt eures Kindes? Lasst mich das gern in den Kommentaren wissen.

Alles Liebe,

eure Steffi

 

 

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